Arbeitszufriedenheit, job satisfaction

Arbeitszufriedenheit, job satisfactionWährend der letzten Jahrzehnte hat die Arbeitszufriedenheit nicht nur die Sozialwissenschaften eingenommen, sie wurde auch immer wichtiger für Unternehmen. Ein Thema das wir bei teambay sehr leidenschaftlich angehen, in unserem Bestreben, die Zufriedenheit von Mitarbeitern durch unsere einzigartige Feedback-Plattform zu verbessern.In einem stetig wachsenden Wettbewerb um die besten Angestellten müssen Arbeitgeber die bestmögliche Arbeitsatmosphäre schaffen.

Mehr noch erhöht die Arbeitszufriedenheit die Produktivität und unterstützt Fortschritt. Aufgrund dessen führen die meisten Unternehmen Umfragen zur Arbeitszufriedenheit durch, um den Grad der Zufriedenheit bei ihren Angestellten festzustellen.

Doch machen sie es richtig?

Lassen Sie uns zuerst folgendes fragen:

 

Was ist Arbeitszufriedenheit und warum ist sie wichtig?

Arbeitszufriedenheit wird von Locke (1976) wie folgt beschrieben: sie ist das „Ergebnis der Beurteilung der Arbeit und der Arbeitserfahrung durch eine Person“. Allgemein gesprochen beinhaltet sie die Gefühle eines Angestellten gegenüber seiner Arbeit. Natürlich werden Mitarbeiter, die ein positives Gefühl gegenüber ihrer Tätigkeit haben, viel lieber arbeiten und der Arbeit ihre volle Aufmerksamkeit widmen.

Abraham hat 2012 festgestellt, dass Mitarbeiterengagement zu höherer Produktivität und besserer Leistung führt. Der einzige Weg, um dieses Engagement zu erringen, ist Arbeitszufriedenheit. Sie erhöht das organisatorische Engagement (Igbaria & Guimaraes, 1993) und damit auch die Bereitwilligkeit sich nicht nur in den regulären Aufgaben einzubringen, sondern auch bei zusätzlicher Arbeit und anderen Leistungen. Auf der anderen Seite erhöht das Fehlen von Arbeitszufriedenheit die Bereitschaft von Angestellten zu kündigen (Igbaria & Guimaraes, 1993) und hat zudem Einfluss auf den Personalwechsel im Unternehmen. Dies verursacht Kosten, da das Unternehmen einen adäquaten Ersatz finden und ausbilden muss.

Symptome reduzierter Zufriedenheit

Unternehmen müssen sich über die psychologischen und physischen Konsequenzen durch Unzufriedenheit bei der Arbeit bewusst sein. Burn-out, emotionale Erschöpfung ebenso wie persönliche Fehlschläge sind nur einige der Symptome die mit reduzierter Zufriedenheit einhergehen (Aslan & Acar, 2013). Psychische Krankheiten wie die zuvor genannten führen häufig zu physischen Beschwerden, resultieren in erhöhten Fehlzeiten und beeinträchtigen die Produktivität.

 

Warum sollten Sie Umfragen zur Zufriedenheit durchführen?

Die Ursachen für Arbeitszufriedenheit sind vielzählig und können sich je nach Angestelltem, seiner Tätigkeit und der Branche in der er/sie arbeitet unterscheiden. Um den Status der Zufriedenheit ihrer Angestellten zu messen und mögliche Quellen zu finden, führen Unternehmen etwas durch, dass als Mitarbeiterumfrage bekannt ist. Die meisten dieser Umfragen wiederholen sich einmal im Jahr und stellen ähnliche Fragen zum Unternehmen im allgemeinen, insbesondere aber zur Arbeitsatmosphäre und den Bedingungen.

Die Probleme traditioneller Umfragen zur Zufriedenheit

Eines der Probleme die mit diesen Umfragen einhergehen ist die Nichtbeantwortung der Umfrage (Müller, Völkle & Hattrup, 2011). Einige Angestellte glauben nicht daran, dass das Unternehmen es mit Änderungen ernst meint, andere haben wiederum keine große Lust eine seitenlange Umfrage auszufüllen. Des Weiteren erfassen diese Umfragen nur die Gefühle der Mitarbeiter zu einem spezifischen Zeitpunkt. Doch da die Gefühle der Angestellten gegenüber ihrer Arbeit nicht stabil sind, könnten die Ergebnisse drei Monate später schon wieder anders sein. Obwohl Unternehmen wertvolle Einsicht über die Einstellung ihrer Mitarbeiter gegenüber der Firma gewinnen, können sie nicht näher auf das volle Potential der Umfrage eingehen. Es wird eine Momentaufnahme der Arbeitszufriedenheit genommen und dafür genutzt, die Meinungen der Angestellten gegenüber ihrer Arbeit zu verbessern.

Warum ist die kontinuierliche Analyse der Zufriedenheit wichtig?

Bei teambay haben wir einen neuen Weg vorgestellt, die Gefühle der Angestellten gegenüber ihrer Arbeit laufend zu messen, welcher wiederum Änderungen bei der Arbeitszufriedenheit anzeigt und eine vollständige Übersicht der Zufriedenheit der Angestellten über ein gesamtes Jahr erstellt. Jede Woche eine einzige Frage zu stellen gibt nicht nur konstante Einsichten, sondern verkürzt zudem die Umfrage. Mitarbeiter müssen keine langen Fragebögen ausfüllen, sie brauchen lediglich einmal die Woche über ein bestimmtes Thema „abstimmen“. Dies gibt die Möglichkeit Nichtbeantwortungen zu verringern.
Zudem kann das Unternehmen, abhängig von den Ergebnissen, Fragen spezifisch auswählen, um sich auf ein bestimmtes Thema zu konzentrieren und eingehender zu erarbeiten. Das erlaubt es einem Unternehmen zudem, die Ernsthaftigkeit über ihre Bereitschaft für Veränderungen zu vermitteln. Da sich die Fragen alle drei bis vier Monate wiederholen, können zusätzlich Veränderungen überschaut und dementsprechende Maßnahmen ergriffen werden.

 

Alles in allem ist das Ermessen der Arbeitszufriedenheit der Angestellten unerlässlich für eine produktive, effiziente und gesunde Arbeitsatmosphäre. Die übliche Methode der Messung beeinflusst die Qualität der Ergebnisse allerdings in hohem Maße. Konstante Befragungen erhöhen die Beteiligung, zeigen ein Bild der Gefühle der Angestellten und erlauben eine gründlichere Befragung.