lady justice, symbolising fairness at work, fairness am Arbeitsplatz

lady justice, symbolising fairness at work, fairness am ArbeitsplatzFairness ist wichtig, auch am Arbeitsplatz! In Situationen, in welchen sich Mitarbeiter unfair behandelt fühlen, geht die Produktivität und Motivation zurück, was zu unethischem Verhalten oder zerstörerischen Praktiken führen kann. In einem Büro ohne Gerechtigkeit schauen sich die Mitarbeiter konstant nach anderen Beschäftigungsmöglichkeiten um. Daraus kann sich dann höchstens ein uninspiriertes Team entwickeln. Um sicherzustellen, dass jeder eine gerechte Behandlung erfährt, müssen Sie sicherstellen, dass jeder gleich behandelt wird und auch die gleichen Chancen hat. Außerdem muss es klare Prozesse, eine offene Kommunikation und ein Feedbacksystem geben, welches konstruktive Gespräche erleichtert.

 

1. Chancengleichheit

Die Gleichheit der Verteilung bezieht sich auf die Belohnungen, die Manager vergeben. Unabhängig davon ob die Belohnung monetär, eine Beförderung oder eine wünschenswerte Aufgabe ist, entscheidend ist die Verteilungsgerechtigkeit. So sollten die Manager Umgebungen schaffen, in denen Chancengleichheit und nicht gleiche Belohnungen geboten werden. Mit anderen Worten, Mitarbeiter sollten spüren, dass sie eine faire Chance haben, eine Belohnung zu erhalten, wenn sie dafür hart genug arbeiten. Zusätzlich zu Belohnungen müssen Manager sicherstellen, dass sie Aufgaben, Aufmerksamkeit und Feedback fair verteilen. In Meetings sollte jedem Mitarbeiter die Möglichkeit eingeräumt werden, sich frei zu äußern und Ideen mit einzubringen.

 

2. Prozesse und Kommunikation

Es ist offensichtlich nicht sinnvoll, Belohnungen an jeden gleichermaßen zu verteilen, da dies dem Zweck der Belohnung von außergewöhnlicher Arbeit entgegenstehen würde. Trotzdem muss es einen erkennbaren und fairen Prozess geben, durch den Belohnungen vergeben werden. Von großer Bedeutung ist auch, dass der Prozess der Belohnungen transparent ist und erklärt wird, so dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erkennen können, warum Belohnungen vergeben werden. Wenn die Kommunikation funktioniert und es ein klares Belohnungssystem gibt, sind die Mitarbeiter motivierter, da sie fühlen, dass Belohnungen erreichbar sind und harte Arbeit geschätzt wird.

 

3. Offenes Feedback

Stellen Sie sich vor, dass Sie für jede erledigte Aufgabe gelobt werden, am Ende des Jahres aber keinen Bonus erhalten. Ein anderes Beispiel wäre ein Angestellter der sich nie über irgendwas beschwert hat und dann die Arbeit kündigt, weil er den Arbeitsplatz nicht mochte. Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen eine kontinuierliche Feedbackschleife durchlaufen, wobei beide Seiten komplett ehrlich und offen sein müssen, um eine konstruktive Kommunikation zu ermöglichen.  Wenn ein Mitarbeiter nicht die Leistung erbringt, die er erbringen sollte, ist es sinnvoll ihm dies mitzuteilen, damit er sich fortan verbessern kann. Es ist nicht sinnvoll bis zum Ende des Jahres zu warten und dann ein verheerendes Endjahres-Feedback zu geben. Zu beachten ist auch, dass, wenn man nicht mit Menschen kommuniziert, diese sich unfair behandelt und ausgeschlossen fühlen.

 

Der einfachste Weg sicherzustellen, dass alle Prozesse fair sind und sich die Mitarbeiter gerecht behandelt fühlen, ist es, alle Kommunikationswege offen zu halten. Erhalten Sie regelmäßiges Feedback von Ihren Mitarbeitern und hören Sie sie heraus, wenn diese sagen, dass sie nicht fair behandelt werden. Durch das Versenden von kontinuierlichen Umfragen mit Diensten wie teambay, welche Mitarbeitern die Möglichkeit geben ihre Anliegen zu äußern, werden Sie den ersten Schritt zu einer fairen Arbeitsumgebung schaffen. Handeln Sie basierend auf diesen Gefühlen und machen Sie Prozesse und Entscheidungen transparenter. Das wird nicht nur Fairness gewährleisten, sondern Anreize und Motivation schaffen und dadurch die Produktivität und Kreativität steigern, wodurch das gesamte Unternehmen profitiert.

 

Autorin: Jackie Spang